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Orthodoxer Arbeitskreis

Der Orthodoxe Arbeitskreis besteht aus einer Gruppe internationaler orthodoxer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die im Umfeld des Ökumenischen Instituts der Universität Heidelberg forschen und studieren. Der Arbeitskreis will eine Verbindung zwischen theologischer Forschung und kirchlicher Praxis herstellen und orthodoxe Studierende und Forschende miteinander vernetzen. Dabei ist es ihm ein großes Anliegen, den Austausch zwischen den orthodoxen Traditionen im Sinne der ‚Einheit in Vielfalt‘ zu fördern. Außerdem will er ein Forum für Studierende der Theologischen Fakultät sein, um die orthodoxe Theologie kennenzulernen.

Der Arbeitskreis trifft sich unter der Leitung von Nino Apciauri einmal im Monat während des Semesters und diskutiert aktuelle orthodox-theologische Forschung. Die gemeinsame Lektüre von Werken aus der Orthodoxen Theologie sowie Vorträge orthodoxer Theologinnen und Theologen bereichern den fachlichen Austausch. 

Der Orthodoxe Arbeitskreis steht allen Interessierten offen. Anmeldungen mit einer kurzen Selbstvorstellung und Motivationsgründen richten Sie bitte an Nino Apciauri, nino.apciauri@oek.uni-heidelberg.de

Termine im Sommersemester 2026:

  • Donnerstag, 21.05.2026, 18:00 Uhr s.t.,  KiGa II, Theologisches Seminar, Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Thema der Veranstaltung: "Das Heiligungsgeschehen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede im orthodoxen und evangelischen Verständnis am Beispiel des ökumenischen Dialogs zwischen der Rumänisch Orthodoxen Kirche und der EKD (2013)". Mit einem einleitendem Vortrag von Nino Apciauri.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Melden Sie sich bitte für den Zugangslink bei Nino Apicauri nino.apciauri@oek.uni-heidelberg.de. Alle Interessierten erhalten das Vorbereitungsmaterial für die Veranstaltung nach der Anmeldung.

  • Donnerstag, 18.06.2026, 18:00 Uhr s.t.,  KiGa II, Theologisches Seminar, Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Vortrag:  "Historisch-theologische Analyse zur Entstehung der kirchlichen Struktur in Georgien" 

Der Vortrag wird von PD Dr. habil. Ephräm G. Lomidze gehalten, der Privatdozent im Fachbereich Theologie und Geschichte des christlichen Ostens an der Universität Wien ist. Dr. Lomidze leitet derzeit das St. Ephräm Wissenschaftliches Zentrum für Orient&Okzident-Studien (STEP) und ist Mitgründer des Wiener Studienhauses Johannes Damaskus (CCVU), wo er als Seelsorger tätig ist.   STEP

Das Thema wurde anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion Georgiensausgewählt.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Melden Sie sich bitte für den Zugangslink bei Nino Apicauri nino.apciauri@oek.uni-heidelberg.de. Alle Interessierten erhalten das Vorbereitungsmaterial für die Veranstaltung nach der Anmeldung.

Vergangene Veranstaltungen:

  • Vortrag von Bohdan Mostovyi: „Historische und theologische Grundlagen des Symphonia-Konzepts in der byzantinischen Theologie”  (11.02.206)
  • Diskussion zum Thema: Das Verständnis des Lebens in der Orthodoxen Theologie. (15.01.2026)
  • Vortrag von Prof. Dr. Georgiana Huian (Universität Bern): „Moderne Herausforderungen der orthodoxen Theologie in den ökumenischen Gesprächen und ihre zukünftigen Forschungsperpsektiven” (11.12.2025)
  • Vortrag von Aleksandar Danilović: „Defining the Undefined. The Old Testament Canon in Orthodox Church: The Case of 2 Maccabees“ (25.11.2025)

Mitglieder des Arbeitskreises:

  1. Nino Apciauri (Orthodoxe Kirche Georgiens), Systematische Theologie, Promotionsprojekt: Unterwegs zu Gott: Der Weg des Menschen als Person vom Heiligen Mysterium der Inkarnation zur Kindschaft Gottes / Die argumentative Synthese der orthodoxen Tradition in der Θέωσις-Lehre des Gregorios Palamas
  2. Aleksandar Danilović (Serbisch-Orthodoxe Kirche), Altes Testament, Promotionsprojekt zum kanonischen Status der deuterokanonischen Bücher/Apokryphen am Beispiel des 2. Makkabäerbuches
  3. Priester Marius Adrian Călin (Rumänisch-Orthodoxe Kirche), Religionswissenschaften, Promotionsprojekt: Die Marienverehrung im tamilischen Kontext: Eine vergleichende Studie der Wallfahrtsorte Vailankanni (Indien) und Madhu (Sri Lanka)
  4. Bohdan Mostovyi (Orthodox aus der Ukraine), MA-Studium „Christentum und Kultur“, Schwerpunkt: Systematische Theologie.

    Stellungnahme zu aktuellen Ereignissen

Impressionen aus dem Orthodoxen Arbeitskreis